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Ihre Busfahrt mit Siepen Reisen ist klimaneutral

Das bedeutet, dass wir durch die Unterstützung eines anerkannten Klimaschutzprojektes mithilfe der branchenunabhängigen Nachhaltigkeits-Beratungsgesellschaft Fokus Zukunft die gesamte jährliche CO2-Emission unserer acht Reisebusse ausgleichen. Wir sind damit einer der ersten Busreiseveranstalter in der Euregio Maas-Rhein dem das Klimasiegel „Klimaneutraler Reisebus“ verliehen wurde. Das Siegel erfüllt international gültige und vom Umweltbundesamt anerkannte Standards für die CO2-Kompensation.

Warum fahren wir klimaneutral?

Als zukunftsorientiertem Reiseveranstalter auf dem Weg zur Nachhaltigkeit ist es uns ein großes Anliegen dem Klimawandel entgegenzuwirken. Deshalb haben wir uns viele Gedanken um die Nachhaltigkeit des Reisens gemacht und überlegt an welchen Stellen wir Verantwortung übernehmen können. Wir haben daher in den letzten Jahren u.a. viel in unsere Reisebusflotte investiert und sie zu einer der Modernsten in der Euregio Maas-Rhein ausgebaut. Dabei haben wir immer höchsten Wert auf einen möglichst effizienten Kraftstoffverbrauch und geringen Schadstoffausstoß gelegt. Und obwohl der Reisebus erwiesenermaßen das umweltfreundlichste Verkehrsmittel ist, geht es leider nicht ganz ohne Emission. Ein moderner Reisebus, der im Jahr etwa 70.000 Kilometer auf Europas Straßen unterwegs ist, stößt jährlich rund 70 Tonnen CO2 aus.

Mit dem Erwerb von Klimaschutz-Zertifikaten unterstützen wir über Fokus Zukunft das Projekt „Guanaré Forest Plantations“ in Uruguay, in dem Baumplantagen zur Speicherung von großen Mengen CO2 aus der Atmosphäre sowie zur Gewinnung hochwertiger Holzprodukte gepflanzt werden.

Die Klimaneutralität unserer Busfahrten ist für uns ein erster aber wichtiger Schritt in unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Zukünftig werden wir auch die übrigen Bereiche des Unternehmens und alle betriebsbegleitenden Abläufe und Prozesse - auch bei unseren Partnern - unter dem Aspekt Klimaschutz und Nachhaltigkeit analysieren und entsprechende Konzepte erarbeiten. Wir freuen uns diesen grünen Weg gemeinsam mit Ihnen zu gehen!

Welches Klimaschutzprojekt unterstützt Siepen Reisen?

„Guanaré Forest Plantations“ in Uruguay

Wir unterstützen das Klimaprojekt „Guanaré Forest Plantations“ in Uruguay. Das Projekt umfasst insgesamt 21.398 Hektar Land auf dem Forstplantagen zur Gewinnung hochwertiger langlebiger Holzprodukte und zur Speicherung großer Mengen Kohlendioxid aus der Atmosphäre errichtet wurden. Die Wälder basieren hauptsächlich auf Eucalyptus grandis-Plantagen in 22-jährigen Rotationen, die mit Schnitt und zwei bis drei Ausdünnungsarbeiten bewirtschaftet werden. So erhält man Stämme mit hohem Durchmesser, die zum Sägen und Furnieren geeignet sind.

Die Praktiken sind mit dem FSC-Standard für nachhaltige Forstwirtschaft kompatibel. Die gepflanzten Wälder entfernen Kohlendioxid aus der Atmosphäre und speichern es in verschiedenen Kohlenstoffpools (oberirdische und unterirdische Biomasse, Boden, Streu, Nicht-Baum-Vegetation und geerntete Holzprodukte). Das Projekt sorgt zudem für bessere Lebensbedingungen in der Region indem dort z.B. Arbeitsplätze geschaffen werden und wurde durch den international anerkannten Zertifizierungsstandard VCS (Verified Carbon Standard) akkreditiert, freigegeben und kontrolliert. Die Validierung der Projektergebnisse, in Bezug auf die erzielten CO2-Einsparungen, wird durch unabhängige Prüfinstanzen, wie beispielsweise den TÜV, bescheinigt.

Warum wird kein Projekt in Deutschland unterstützt?

Der Klimawandel ist global, es spielt also keine Rolle wo CO2-Emissionen ausgestoßen oder ausgeglichen werden, am Ende ist die Summe der Treibhausgase entscheidend. Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. In Deutschland ist die Reduktion beziehungsweise Kompensation von CO2 sehr teuer, in Schwellen- und Entwicklungsländern hingegen ist der Ausgleich günstiger. Dementsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, da hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist und diese wesentlich kostengünstiger eingesetzt werden können. Zudem sind dort häufig die Bedingungen für erneuerbare Energieanlagen (Sonne, Wind, Wasser und Biomasse) deutlich vorteilhafter. Außerdem tragen die Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer nachhaltig ausgerichteten wirtschaftlichen Entwicklung.

Noch mehr Infos gibt es hier zum Download:

Größe: 626,99 KB

Projektvorstellung "Guanaré Forest Plantations"

Größe: 337,69 KB

FAQ Klimaneutralität

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